Handverlesen aus dem Angebot aller Veranstalter auf Madeira – sortiert nach echten Bewertungen, Preis und Erlebnis.
Welche Bootstour passt zu dir?
Entscheide zuerst, wie viel Zeit du auf dem Wasser verbringen möchtest. Viele Angebote dauern zwei bis drei Stunden. Katamarane und Segelboote stehen eher für eine ruhige Fahrt, RIBs und Schnellboote für die zügigere Überfahrt. Daneben findest du eine 30-minütige Leuchtturmfahrt und ganztägige Ausflüge zu den Desertas-Inseln oder nach Porto Santo. Die Dauer ist deshalb ein guter erster Filter.
Für Familien und Gruppen eignet sich ein Katamaran mit seiner Deckfläche. Ein kleineres Segelboot wirkt persönlicher und passt gut zu Paaren, besonders am Abend. RIB-Touren sprechen Reisende an, die Tempo und eine kleinere Gruppe suchen. Neigst du zu Seekrankheit, frag nach der erwarteten Dünung und dem Boot.
Ähnliche Titel bedeuten nicht dieselben Leistungen. Manche Karten nennen Baden oder Schnorcheln, Getränke, Snacks, eine offene Bar oder eine Mahlzeit; bei anderen Fahrten fehlt das. Private Charter werden pro Gruppe angeboten, gemeinsame Touren meist pro Person. Prüfe außerdem den Hafen: Viele Boote starten in Funchal, einige aber in Calheta, Câmara de Lobos oder Quinta do Lorde.
Die Tageszeit bestimmt den Charakter. Bei Tageslicht stehen Küste und Tiersuche im Vordergrund; Abendfahrten setzen auf Sonnenuntergangsstimmung, teils mit Getränken oder Essen. Wildtiere lassen sich zu keiner Uhrzeit garantieren. Vergleiche Dauer, Leistungen, Gruppenformat, Abfahrtsort und die Regelung für den Fall, dass die Seebedingungen eine Fahrt verhindern.
Gut zu wissen: Madeira liegt im offenen Atlantik, nicht in einer geschützten Bucht. Die Dünung entscheidet hier mehr als der Wind, und die Anbieter sagen lieber ab, als hindurchzufahren. Buche früh im Aufenthalt — dann bleibt nach einer Absage noch ein zweiter Versuch.